|
Weisung an den Grossen Gemeinderat Antrag und Ergänzungsbericht zum Postulat betreffend verkehrsberuhigende Massnahmen Rychenbergstrasse, eingereicht von Gemeinderat Urs Mächler (EVP) Antrag:
Ergänzungsbericht: Am 22. September 1997 reichte Gemeinderat Urs Mächler (EVP) mit zwölf Mitunterzeichnenden folgendes Postulat ein, welches am 26. Januar 1998 überwiesen wurde:
"Antrag:
Begründung:
Der Verkehr an der Rychenbergstrasse nimmt stetig zu und damit auch der Lärmpegel. Diese Zahlen sind aus dem Buch "Verkehr 1996" zu entnehmen und als regelmässiger Benutzer dieser Strasse auch spürbar. Viele Aufofahrerinnen benutzen sie als Schleichweg in die Stadt, um so den Lichtsignalanlagen auszuweichen. Viele Schülerinnen des Sekundarschulhauses Lindberg und der Kanti Rychenberg benutzen diese Strasse für ihren Schulweg, und die meisten davon mit dem Velo; so kommt es öfters zu gefährlichen Situationen bei Ueberholmanövern von ungeduldigen Autofahrerinnen. Auch für Fussgängerinnen ist es nicht ungefährlich, da nicht auf beiden Seiten durchgehend ein Trottoir vorhanden ist, und da, wo es eins hat, sind Parkfelder eingezeichnet. Die Rychenbergstrasse ist eine kommunale Strasse, und somit ist der Stadtrat befugt, selbst geeignete Massnahmen für eine zweckmässige Verkehrsberuhigung einzuleiten." Am 20. Januar 1999 erstattete der Stadtrat zu diesem Vorstoss Antrag und Bericht, welche vom Grossen Gemeinderat am 1. März 1999 behandelt wurden. In der Debatte zeigten sich aber verschiedene Votantinnen und Votanten von der stadträtlichen Antwort nicht befriedigt, worauf das Parlament mit 25 : 22 Stimmen beschloss, vom Stadtrat einen Ergänzungsbericht zu verlangen. Im Sinne des geforderten Ergänzungsberichts kann der Stadtrat heute folgende zusätzliche, aktualisierte Stellungnahme abgeben:
In seiner Postulatsbeantwortung vom 20. Januar 1999 hat der Stadtrat eine Analyse der Verkehrssituation an der Rychenbergstrasse vorgenommen und damit aufgezeigt, von welchen Voraussetzungen bei einer seriösen Planung von Entlastungsmassnahmen auszugehen ist. An den dargelegten Fakten bezüglich Verkehrsmenge, Lastwagenanteil, Geschwindigkeitsniveau, Unfallstatistik und Verkehrslärm sowie Klassierung und Funktion der Rychenbergstrasse hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert.
Grundsätzliches:
Als Sofortmassnahmen werden realisiert:
Dem Stadtrat zur Prüfung vorgelegt werden:
Als mittel- bis langfristige Massnahme steht im Vordergrund:
Dieses vorläufige Ergebnis der Arbeitsgruppen-Tätigkeit bestärkt den Stadtrat in seiner Ueberzeugung, dass sich mit dem gewählten Vorgehen tragfähige Lösungen erarbeiten lassen. Er wird darum den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und - wie ausgeführt - aufgrund der (weiteren) Ergebnisse und Anträge der Arbeitsgruppe Rychenbergstrasse geeignete Massnahmen, welche den Wohnschutz, die allgemeine Verkehrssicherheit und den Schutz von FussgängerInnen und RadfahrerInnen zu verbessern vermögen, treffen.
© copyright stadt winterthur, winterthur, 1999 |