Rychenbergstrasse:
Abklassierung scheint unumgänglich zu sein
Medienmitteilung zur
ablehnenden Stellungnahme des Stadtrates zur Motion „Abklassierung“ im Grossen
Gemeinderat
Die
Interessengemeinschaft Rychenbergstrasse begrüsst den Vorstoss zur
Abklassierung. Nur so wird die Voraussetzung für eine Verkehrsberuhigung
geschaffen, welche diesen Namen auch verdient. Solange die aktuelle Klassierung
als kommunale Strasse bestehen bleibt, können insbesondere gegen den
zunehmenden Durchgangs- und Schleichverkehr keine Massnahmen realisiert werden.
Der
Stadtrat behauptet in seiner ablehnenden Stellungnahme, verkehrsberuhigende
Massnahmen seien auch ohne Abklassierung möglich. Das ist wohl grundsätzlich
richtig. Den Beweis hierzu bleibt er aber seit Jahren schuldig. Die wenigen
Verbesserungspflästerli, die bisher angebracht wurden, erzielen mit Ausnahme der versetzten Parkfelder im
Äusseren Lind (nur gerade 15% der Rychenbergstrasse) überhaupt keine Wirkung.
Und auch diese sind ohne begleitende Temporeduktion in Bezug auf Lärm und
Sicherheit für Kinder gar kontraproduktiv.
Zur
wirklichen Lärmverminderung und echten Verbesserung der Sicherheit für
Anwohner, Schüler und Velofahrer braucht es mindestens eine Massnahme wie Tempo
40, bzw. lokal Tempo 30, noch besser eine Unterbrechung für den Privatverkehr
mit flexibler Schranke für den Bus. Ausgerechnet davon aber will der Stadtrat
partout nichts wissen, obwohl für alle Beteiligten klar ist, dass es kaum
Alternativen gibt.
Anwohner
und Interessengemeinschaft Rychenbergstrasse warten deshalb seit Jahren
vergebens auf einen alternativen Vorschlag aus dem Stadthaus. Es gibt
offensichtlich keinen anderen Weg als die Abklassierung!
Interessengemeinschaft
Rychenbergstrasse, April 2002
Für den Vorstand: Reto
Diener