| Toni Patscheider schrieb: |
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Rychenbergstrasse: Verkehrsblindheit "Rychenbergstrasse abklassieren", Landbote vom 28.August 2001 Als direkt Betroffener Anwohner der Rychenbergstrasse möchte ich den Gegnern der Motion zur Aufhebung der Klassierung als kommunale Strasse antworten. Es dürfte inzwischen unbestritten und klar sein, dass jede neue Strasse nicht eine bessere Verteilung des bestehenden Verkehrs bewirkt, sondern eine Zunahme des Gesamtverkehrs. Das geforderte Warten auf eine Südumfahrung nützt uns an der Rychenbergstrasse also gar nichts. Und was wollen die Gegner mit der Bemerkung ausdrücken, dass die Rychenbergstrasse "am Rand eines Wohngebiets" liege? Was ändert das, abgesehen davon, dass es nicht wahr ist, an der Legimitation, dort Verkehrsberuhigungsmassnahmen für die ca. 1500 Anwohner zu realisieren? Was Winterthur nach wie vor fehlt, ist ein Verkehrskonzept. Ein solches müsste klar definieren, wo wieviel Verkehr bewältigt werden kann und soll. Dabei müssten die Interessen der Bevölkerung und ihrer Lebensqualität mindestens gleich gewichtet werden wie die Interessen von Teilen der Privatwirtschaft nach uneingeschränktem Individualverkehr. Wir alle haben ein Stück Verantwortung, die Entwicklung unserer Stadt so zu lenken, dass sie auch weiter ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten bleibt. |