Aktuelles

Jan 2012

Mitteilung: Unsere jährliche Generalversammlung findet nicht wie üblich im Januar statt, sondern erst am 29. Februar 2012.

Jun 2011

Petition mit über 500 Unterschriften überreicht

Am 2. Juni haben wir endlich unsere Petition zur Integrierung der Rychenbergstrasse beim Schulhaus Rychenberg in die bestehende Tempo-30-Zone an Stadtrat Künzle überreicht. Es sind über 500 Unterschriften zusammen gekommen. Wir hätten problemlos noch mehr zusammen gebracht.

Siehe auch Artikel

• im Landboten. (Download hier...)

• im Stadtanzeiger. (Download hier...)

Stadtrat Michael Künzle hat uns zwar noch nichts versprochen, wir sind aber zuversichtlich, dass diese Integration ins neue Gesamtverkehrskonzept passt.

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Rychenbergstrasse

Die Rychenbergstrasse wird von der Talackerstrasse bis zur Stadlerstrasse saniert und damit neu gestaltet. Der einheitliche Charakter dieses Abschnitts tritt nun deutlich hervor. In diesem Abschnitt befindet sich das Schulhaus Rychenberg, welches Kindergarten, Primarschule und Oberstufe beherbergt. Um die Sicherheit der vielen Schulkinder zu erhöhen, drängt sich zum jetzigen Zeitpunkt die kurze Verlängerung der östlichen Tempo-30-Zone auf der Rychenbergstrasse bis zur Talackerstrasse dringend auf. Der Vorstand der IG Rychenbergstrasse überreicht der Stadtregierung darum eine Petition zur Integrierung des Strassenabschnittes beim Schulhaus Rychenberg in die bestehende Tempo-30-Zone. Mit weit über 500 Unterschriften werden wir bei der Stadtregierung vorstellig, auch im Wissen darum, dass das Städtische Gesamtverkehrskonzept Winterthur, herausgegeben durch das Amt für Städtebau Winterthur und das Amt für Verkehr Kanton Zürich, der Beruhigung der Rychenbergstrasse eine hohe Priorität einräumen. Unterzeichnet haben diese Petition direkt Betroffene, die sich durch die Erweiterung der Tempo-30-Zone eine Verbesserung der Sicherheit erhoffen. Es sind dies Anwohner und Anwohnerinnen, Eltern und Grosseltern, Kinder, Enkel, Lehrpersonen, jetzige und künftige Kinder, des in diesem Bereich liegenden Schulhauses, sowie Schülerinnen und Schüler, die diesen Abschnitt mit dem Fahrrad benutzen.

Feb 2011

Petition

Bis jetzt sind gut vierhundert Unterschriften zusammengekommen. Wir sammeln noch bis Ende März!

Bitte unterstützen Sie unsere Petition zum Wohle der Schulkinder! (Download hier...)

Jede Person hat unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität das Recht, Bittschriften an Behörden zu richten (Bundesverfassung, Art. 33, Petitionsrecht).

Jan 2011

Generalversammlung 19. Januar

An unserer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung entwickelte sich im Anschluss an die Präsentation des Jahresberichtes 2010 wiederum eine lebhafte und spannende Diskussion.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für die engagierten Voten sowie die Unterstützung unserer Arbeit herzlich bedanken!

Jahresrechnung und Revisionsbericht 2010 wurden einstimmig gutgeheissen.

Das Budget 2011 wurde ebenfalls einstimmig abgenommen. Enthaltend sind darin Reserven für allfällige weitere Kosten für unseren Anwalt, weil wir (zusammen mit anderen Vereinigungen) einen Rekurs gegen die Stadt beim Abschnitt Haldengut unterstützen.

Schwerpunkte unserer Tätigkeiten für dieses Jahr:

• Rekurs Abschnitt Haldengut

• Sanierung Talackerstrasse bis Stadlerstrasse und damit verbunden

• die Petition um Verlängerung der Tempo-30-Zone

Nov 2010

Rychinfo

Im November haben wir unser neues Rychinfo (Download hier...) verteilt. Der Inhalt dreht sich um Neugestaltungen an beiden Enden der Rychenbergstrasse, Verbesserungsvorschläge für die Anwohner und die schwächeren Verkehrsteilnehmer, den auf der Rychenbergstrasse neu eingeführten Gelenkbus und unsere Petition zum Tempo neben dem Schulhaus Rychenberg, das vom Kindergarten bis zur Oberstufe alle Altersklassen beherbergt.

Äusseres Lind

Am westlichen Ende der Rychenbergstrasse (Kreisel bis Brunngasse) werden die Werkleitungen umfassend erneuert. Als kleine Verbesserung zu werten ist, dass dabei der Gehweg auf der Südseite zwischen Hopfenstrasse und Brunngasse zu Lasten der Fahrbahn verbreitert wird. Wie der Abschnitt Kreisel bis Hopfenstrasse, die Passage durch das Haldengut-Areal, gestaltet wird, ist noch offen. Das Bauamt geht nochmals über die Bücher, weil der südliche Teil des Brauereigeländes inzwischen nicht mehr Heineken, sondern dem Kanton gehört, der es als Spitalerweiterung nutzen will. Die IG Rychenbergstrasse ist in die Konzeption involviert und kämpft hier zusammen mit der IG Brauerquartier und dem Quartierverein Äusseres Lind für eine zukunftsweisende Lösung.

Sanierung

Sehr erfreulich sieht es mit der Gestaltung des Abschnitts Talackerstrasse bis Stadlerstrasse aus. Hier spürten wir, dass wir von der Stadt als IG Rychenbergstrasse ernst genommen werden. Wir wurden frühzeitig über die kommende Sanierung informiert und hatten auch Gelegenheit Anpassungen der Strasse mit zu diskutieren. Es ist dem Amt für Städtebau gelungen, diesem Abschnitt ein einheitliches Bild zu geben und den Charakter unserer Strasse als Quartierstrasse zu betonen. Insbesondere wird die Situation für die Fussgänger (durchgehendes Trottoir auf der Südseite) und die bei den Parkfeldern (Baumgruben) verbessert.

Petition an die Stadtregierung von Winterthur

Leider ist die Diskussion mit Herrn Stadtrat Künzle, nachdem wir ihm das Massnahmenpaket zugestellt hatten, nicht sehr erfolgreich verlaufen. Da die Rychenbergstrasse vom Schulhaus Rychenberg bis zur Stadlerstrasse saniert wird, finden wir es jetzt den passenden Zeitpunkt, das Tempo den dort gegebenen Umständen anzupassen. Die IG Rychenbergstrasse hat darum in diesem Monat den Start der Unterschriftensammlung für die Reduktion des Tempos beim Schulhaus lanciert. Die Elternräte der Primarschule und der Oberstufe des Schulhauses Rychenberg begrüssen das Vorgehen und unterstützen die IG nach Möglichkeiten.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition zum Wohle der Schulkinder! (Download hier...)

Jede Person hat unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität das Recht, Bittschriften an Behörden zu richten (Bundesverfassung, Art. 33, Petitionsrecht).

Jan 2010

Sanierung Rychenbergstrasse

Die Rychenbergstrasse im Abschnitt Talacker- bis Stadlerstrasse muss in den Jahren 2011 und 2012 etappenweise saniert werden. Der Belag ist in einem schlechten Zustand und zudem werden diverse Werkleitungen saniert. Diese Strassensanierung wird von der IG grundsätzlich begrüsst.

Das Amt für Städtebau wird das Projekt in der Anfangsphase federführend begleiten. Im Moment liegen noch keine exakten Lösungsvorschläge für die Umsetzung des Projektes vor. Da sich die IG Rychenbergstrasse sehr aktiv für eine Aufwertung dieser Strasse einsetzt, wurde vorgängig mit ihr das Gespräch gesucht, um deren Anliegen frühzeitig aufzunehmen. Die IG Rychenbergstrasse hat beim Ingenieurbüro Emch+Berger AG eine Studie in Auftrag gegeben, die für den Abschnitt Bäumlirank bis Lindbergstrasse eine Konfliktanalyse (Download hier...) durchgeführt hat. Ausserdem hat das Ingenieursbüro letztes Jahr für die IG geeignete Massnahmenvorschläge (Download hier...) zur Verbesserung der Situation auf der Rychenbergstrasse zusammenstellt.

Die Massnahmenvorschläge, Ideen und weiterführende Gedanken der IG Rychenbergstrasse wollen wir in diesem Jahr Stadtrat Künzle vorstellen.

Okt 2009

Landsgemeinde Oberwinterthur

An der ersten Landsgemeinde in Oberwinterthur vom 22. Oktober 2009 nahm auch die IG Rychenbergstrasse aktiv teil.

Wir unterbreiteten dem Stadtrat folgendes Anliegen: Die Anwohner der Rychenbergstrasse von der Bäumlistrasse bis zum Bäumlirank sind immer noch nicht glücklich über das Verkehrsregime ihres Abschnittes. Von der Stadt wurden konkrete Verbesserungsmassnahmen versprochen. Zur Zeit wird aber nur die Geschwindigkeit öfters kontrolliert. Die IG Rychenbergstrasse hat darum für diesen Abschnitt bei einem renommierten Ingenieurbüro ein Gutachten in Auftrag gegeben, damit dieses Verbesserungssvorschläge für die unbefriedigende Verkehrssituation ausarbeiten kann. (Download hier...)

Wir fragten den Stadtrat an, ob er allenfalls bereit sei, auf den Grundlagen der neuen Massnahmenvorschläge - versprochene und für uns nicht umgesetzte Verbesserungen - noch einmal mit uns zu diskutieren?

Der Stadtrat sieht im Moment keinen Handlungsbedarf auf der Rychenbergstrasse irgend etwas zu ändern. (Dies ist auch im Artikel des Landboten vom 24. Oktober ersichtlich.) Er argumentiert mit der sehr gut eingehaltenen Geschwindigkeit durch die Verkehrsteilnehmer und dass es auf der Rychenbergstrasse kaum Geschwindigkeitsübertretungen gebe. Das ist aus unserer Sicht absolut kein stichhaltiges Argument, da Tempo 50 für unsere Strasse natürlich viel zu schnell ist.

Immerhin machte uns Stadtrat Michael Künzle aber an diesem Abend ein erneutes Gesprächsangebot (was aus dem Artikel im Landboten nicht ersichtlich ist). Er bekräftigte das Angebot später ausdrücklich noch einmal, als das Verkehrsregime auf Rychenbergstrasse durch einen Oberianer aus dem Dorfkern kritisiert wurde. Für uns ist das eine sehr willkommene Aussage. Wir freuen uns darum darauf, mit dem Stadtrat zusammen, die neue Machbarkeitsstudie genau anzuschauen und zu diskutieren.

Sep 2009

Die IG Rychenbergstrasse ist 10 Jahre alt!

Dank der Unterstützung unserer Mitglieder und Sympathisanten konnten wir doch einiges erreichen, wenn wir auch noch weit von unserer Idealvorstellung entfernt sind.

Den bisher grössten Gewinn haben sicher die beiden in die 30er-Zone integrierten Anfangsstrecken der Rychenbergstrasse gebracht. Kleine Verbesserungen erreichten wir punktuell mit etwas weniger drastischen Massnahmen. Verschobene Parkfelder, optimierte Fussgängerstreifen, der talseitige Fahrradstreifen bei der Musikschule bis zum Gymnasium und Ähnliches wurden von der Stadt doch sehr unkompliziert erledigt. Diese Massnahmen sind allerdings auch nicht mehr als – wenn doch sehr begrüsste – Kosmetik.

Weitere Projekte, die wir mit unterstützen, stehen an. Das aufwändigste für die Stadt Winterthur wird die Neugestaltung der Bushaltestelle beim Gymnasium sein.
Im letzten Jahr haben wir durch das Ingenieurbüro „Emch und Berger“ eine umfangreiche Konfliktanalyse erstellen lassen (Download hier...). Im Zentrum davon der Abschnitt beim Hammerweg (siehe Bild links). Quintessenz dieser Analyse ist die Tatsache, dass unsere Strasse nie für den ihr heute zugemuteten Verkehr konzipiert war und deshalb den Anforderungen überhaupt nicht genügen kann. In erster Linie leiden darunter wir, die Anwohner dieser Strasse.

Die vorliegende Studie dient uns nun als Grundlage für eine detaillierte Machbarkeitsstudie. Diese soll aufzeigen, was kurz- , mittel- und langfristig an der Verkehrssituation der Rychenbergstrasse verbessert werden kann.

Unser derzeitiger Augenmerk lag vor allem auf dem Abschnitt Bäumlistrasse bis Bäumlirank. In diesem Teil der Rychenbergstrasse befindet sich das Schulhaus Rychenberg, das täglich von hunderten von Kindern, vom Kindergartenkind bis zum Oberstufenschüler, besucht wird. Hier gilt gerade beim Schulhaus – rundherum umgeben von einer 30er-Zone – immer noch Tempo 50.

Von der Talackerstrasse bis zum Bäumlirank hat uns die Stadtregierung konkrete Massenahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit versprochen, die aber nach der Abschaffung der in den Weg gestellten, jedoch sehr umstrittenen Betonpoller wieder im Status quo geendet haben. Das heisst: Tempo 50 ist weiterhin erlaubt! Dies wird auf diesem geraden Stück Strasse doch auch sehr extensiv von vielen Verkehrsteilnehmern ausgenützt.

Immerhin ist die Rychenbergstrasse die am meisten kontrollierte Strasse im ganzen Kanton Zürich, auf der mobile Einheiten zur Geschwindigkeitsüberprüfung eingesetzt werden. Wir werden uns aber bemühen, die Verkehrspolizei zu veranlassen, diese Kontrollen vermehrt auch in den 30er-Zonen wieder einzusetzen.

Die diesjährige Machbarkeitsstudie (hergestellt von den Ingenieurbüros „Emch und Berger“ sowie „Basler und Hofmann“) wird in Kürze abgeschlossen sein. Ob es uns gelingen wird, die Stadt wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, wird sich zeigen. Die Chancen stehen jedenfalls gut, können wir doch dank der zuerst erstellten Konfliktanalyse mit fundierten, von Fachleuten gestützten Argumenten aufzeigen, wo genau die Probleme liegen. Mit der Machbarkeitsstudie werden wir sodann auch Ideen für die Umsetzung zur Verbesserung der unbefriedigenden Zustände an der Rychenbergstrasse erhalten, die ebenfalls vor den Augen der städtischen Fachleute bestehen können.

Jun 2008

«Rychinfo» - Eine professionelle Studie soll uns weiterbringen

Interssante Informationen zur Verkehrssituation an der Rychenbergstrasse erfahren Sie in unserem neuesten Infoblatt (Download hier...) welches diese Tage in alle Haushaltungen verteilt wird. Noch haben wir bezüglich Verkehrsberuhigung den ganz grossen Durchbruch nicht erreicht, doch wir bleiben dran. Unter anderem lassen wir bei einem Ingenieurbüro eine Studie zu Möglichkeiten und Potentialen von Verkehrsberuhigungsmassnahmen ausarbeiten.

Jan 2008

Generalversammlung 23. Januar und Jahresbericht

An unserer gut besuchten Mitgliederversammlung entwickelt sich im Anschluss an die Präsentation des Jahresberichtes 2007 wiederum eine lebhafte und spannende Diskussion. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für die engagierten Voten sowie die Unterstützung unserer Arbeit herzlich bedanken!

Jahresrechnung und Revisionsbericht 2007 werden einstimmig gutgeheissen. Das Budget 2008 (enthaltend die Ausgaben für die geplante Studie zur Verkehrsberuhigung) wird ebenfalls einstimmig abgenommen.
Im Präsidium gibt es eine Mutation. Reto Diener tritt auf seinen eigenen Wunsch hin als Co-Präsident zurück. Christian Gantner übernimmt ad interim das Präsidium bis zur offiziellen Wahl-GV im Januar 2009. Interessenten für Mitarbeit im Vorstand und/oder Präsidium sind jederzeit herzlich willkommen!

Schwerpunkte unserer Tätigkeiten für dieses Jahr (u.a.): Kritische Begleitung der Auswertung des "Versuches" Hammerweg-Helgenstrasse (wir werden versuchen, die Stadt zu weiteren Massnahmen zu bewegen). Durchführen/Unterstützung der Studie zur Verkehrsberuhigung im gesamten Abschnitt Oberwintethur. Unterstützung der Verkehrsberuhigungsaktivitäten (Petition) im Bereich der Kantonsschule.

Dez 2007

Kurzinfos

Am Mittwoch 23. Januar, 19:30 (Oberstufenschulhaus Rychenberg) findet unsere jährliche Generalversammlung statt. Unter anderem können wir dabei über neue und interessante Projekt zur weiteren Verkehrsberuhigung berichten (Abschnitte Kantonsschule und Talacker-Hammerweg).
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!
Bis dahin wünschen wir Ihnen ruhige und besinnliche Festtage.

Die Resultate des städtischen "Versuches" am Abschnitt Talacker-Hammerweg (siehe unten) werden erst Anfang nächstes Jahr bekannt. Wir werden an dieser Stelle sobald als möglich informieren.

Juli 2007

«Rychinfo» - Mehr Sicherheit aber wie?

Wie könnte die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer auf der Rychenbergstrasse verbessert werden? Dies und anderes Interessantes rund um die Rychenbergstrasse erfahren Sie in unserem neuesten Infoblatt (Download hier...) welches diese Tage in alle Haushaltungen verteilt wird.

Gleichzeitig hat auch das Bundesgericht ein wegweisendes Urteil zu genau dem Thema Sicherheit klar bestätigt: Ein Offroader-Fahrer wurde verurteilt, weil er in einer Quartierstrasse mit deutlich übersetztem Tempo ein kleines Mädchen anfuhr und schwer verletzte (ganzer Artikel hier...). Weitere Informationen dazu finden sie auch bei der Organisation Road Cross.

Petition für Tempo 30 an Haldenstrasse gestartet

Eine Gruppe von Anwohnern rund um die Haldenstrasse hat ebenfalls die Initiative ergriffen und sammelt für eine Verkehrsberuhigungs-Petition (bis im September) zu Handen des Stadtrates. Mehr Informationen im Unterschriftenbogen zum Download hier.... Vielen Dank fürs Unterschreiben!

Juni 2007

Petition mit über 500 Unterschriften eingereicht

Zur Petition ("mehr Sicherheit auf der Rychenbergstrasse") siehe hier....
Überbringerinnen waren die beiden Mütter und Nachbarinnen Franziska Bänninger und Stefanie Wick. Stadtrat Künzle versprach: «Wir werden das Anliegen prüfen und untersuchen, welche Massnahmen allenfalls nötig und machbar sind.» (Zitat Landbote, ganzer Artikel hier...)

Mai 2007

Vorzeitiges Versuchsende in Oberwinterthur

Schon im April eröffnete uns Stadtrat Künzle, dass er die Poller (Betonklötze) im Abschnitt Hammerweg bis Helgenstrasse (siehe hier...) wieder wegräumen lassen will . Die IG Rychenbergstrasse willigte unter einer Bedingung in das Vorgehen ein: Es muss eine Alternative evaluaiert und stattdessen getestet werden. Nach verschiedenen Gesprächen mit Polizei und Stadtrat wurden als Alternative einzig vermehrte Polizeikontrollen zur Einhaltung von Tempo 50 in Aussicht gestellt. In der Folge hatten wir mehrfach klar gestellt, dass dies eine rein polizeiliche und keine Verkehrsberuhigungsmassnahme ist und deshalb von uns als alleinige Massnahme nicht akzeptiert werden kann. Wir betrachten damit den Versuch als vorzeitig abgebrochen und gescheitert (die Versuchsphase war auf ein Jahr versprochen worden, bis November 2007).

Die Absicht des Stadtrates läuft klar auf eine Zementierung des unhaltbaren Status Quo heraus. In Anbetracht der Verkehrsprobleme an der Strasse betrachten wir dieses Ansinnen als weder kooperativ noch konstruktiv. Wir werden uns weitergehende Schritte überlegen müssen. Lesen sie hierzu auch den Artikel im Landboten.

Mar 2007

Verkehrsberuhigung bei der Kantonsschule

Genau wie beim Abschnitt Hammerweg (siehe hier...) besteht auch rund um die Kantonsschule klar Handlungsbedarf für weitere Massnahmen zur Verkehrsberuhigung. Genau wie dort ist auch hier das Durchschnittstempo der Autofahrer auf der Rychenbergstrasse viel zu hoch. Anwohner fühlen sich nicht mehr sicher, wenn sie die Strasse überqueren. Über die Hälfte aller talwärts (Richtung Lindspitz) fahrenden Autos sind schneller als mit Tempo 45 unterwegs!

Hinzu kommen die vielen hundert Schüler der Kantonsschulen, welche mit dem Velo mehrmals täglich auf der Strasse unterwegs sind oder diese zu Fuss zum Bus überqueren müssen. Anfang März wurde deshalb von Anwohnern eine Petition lanciert, welche von der IG Rychenbergstrasse unterstützt wird. Unterschreiben sie jetzt. Den Petitionsbogen finden sie hier zum Download. Vielen Dank!

Jan 2007

Generalversammlung der IG Rychenbergstrasse am 24. Januar 2007

An unserer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung entwickelt sich im Anschluss an die Präsentation des Jahresberichtes 2006 eine lebhafte und spannende Diskussion. Vor allem zu reden geben - natürlich - die aktuellen provisorischen Massnahmen im Abschnitt Hammerweg bis Helgenstrasse. Die präsentierte Strategie des Vorstandes (siehe auch unten) erhält aber trotz einigen kritischen Anmerkungen klare Unterstützung. Danke für das Vertrauen. Wir werden am Ball bleiben!

Jahresrechnung und Revisionsbericht 2006 werden einstimmig gutgeheissen. Die Mitgliederbeiträge bleiben auf dem Stand des Vorjahres. Für Präsidium und Aktuariat/Kasse wird neu eine kleine jährliche Entschädigung gutgeheissen.

Schwerpunkte für dieses Jahr (u.a.): Verbesserung der Situation Hammerweg-Helgenstrasse. Neues Projekt im Bereich Kantonsschule, Öffentliches Fest auf der Rychi (Oberwinterthur).

Provisorische Massnahmen (Hammerweg bis Helgenstrasse) - Verbesserung Signalisation

Ende letztes Jahr fuhr ein in Richtung Stadt fahrendes Auto auf den ersten Beton-"Töggel" auf. Die Person war offensichtlich durch die sehr tief stehende Sonne (später Nachmittag) geblendet. Es zeigte sich an diesem Ereignis einmal mehr, wie gefährlich es für die Anwohner am betroffenen Teilstück sein kann, aus ihren Grundstücken auf die Strasse zu gelangen. Nicht auszudenken, wenn sich zu diesem Zeitpunkt ein kleines Kind am entsprechenden Ort aufgehalten hätte....

Bereits nach den ersten Versuchswochen war klar, dass die Signalisation verbessert werden muss (siehe auch unten), erst recht nach dem oben erwähnten Unfall. Die Verkehrspolizei hat unterdessen auch reagiert und eine Reihe Verbesserungen angebracht. So u.a. auch einen etwas höheren - und damit besser sichtbareren Plastiktöggel auf der anderen Strassenseite (siehe Bild links), sowie beidseitig sichtbare Leuchtmarkierungen. Die IG Rychenbergstrasse begrüsst die Verbesserungen, macht aber gleichzeit darauf aufmerksam, dass die grundlegende Sicherheitsproblematik beim aktuellen Temporegime sowohl für Anwohner wie auch für Velofahrer noch nicht befriedigend gelöst ist.

Dez 2006

Provisorische Massnahmen (Hammerweg bis Helgenstrasse) - Diskussion um Betonblöcke

Die von der Stadt vorgeschlagene und provisorisch umgesetzte Massnahme (Betonblöcke in Fahrtrichtung Stadt, siehe Bild) sorgt für einigen Diskussionsstoff. Unter anderem erscheint auch ein Artikel im "stadtanzeiger". Einige der darin gemachten Aussagen bedürfen aber aus der Sicht der IG Rychenbergstrasse Ergänzungen und Anmerkungen. Im "stadtanzeiger" wurden einige davon in der Woche darauf veröffentlicht. Hier der ganze Wortlaut:

1. Das Ziel von Verkehrsberuhigungsmassnahmen auf der Rychenbergstrasse ist nicht einfach nur "Tempo 50 einzuhalten". Das wäre auch mit etwas konsequenteren Polizeikontrollen möglich. Es geht vielmehr darum, eine insgesamt unerträgliche Situation für Anwohner und schwächere Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Aus zwei Gründen. Erstens wird (u.a.) durch einen Anteil von gegen 40% Durchgangsverkehr der Lärmgrenszwert tagsüber entlang der ganzen Strasse deutlich überschritten. Zweitens sind mit dem bisherigen Verkehrsregime (Tempo 50 Höchstgeschwindigkeit und gerade Verkehrslinie) gut 50% der Fahrzeuge bereits schneller als mit Tempo 45 unterwegs. Bei gut 6000 Fahrzeugen täglich ist dies klar über einem quartier-, kinder- und veloverträglichen Mass. Für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer, die mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind, resultiert ein untragbares Gefahrenrisiko. Am betroffenen Abschnitt führen auf der einen Seite alle Grundstücke - alles Wohnhäuser - direkt auf die Strasse (kein Trottoir)! Der Anhalteweg ist bei Tempo 50 doppelt so lange wie bei Tempo 30!

2. Die gegenwärtige provisorische Massnahme "Betonblöcke" ist von der Stadt vorgeschlagen worden. Anwohner und IG Rychenbergstrasse haben mehrfach betont, dass sie diese isolierte Massnahme allein als nicht geeignet betrachten. Sie müsste z.B. mit der Signalisation einer tieferen Höchstgeschwindigkeit einhergehen. Die IG Rychenbergstrasse hat in den Versuch eingewilligt, weil die Stadt zugesichert hat, die Massnahme bei Bedarf mit Ergänzungen zu versehen.

3. Der Bedarf nach Ergänzung und Verbesserung (z.B. mit deutlicherer Signalisation) ist schon nach wenigen Wochen Versuchszeit klar erkennbar. Anwohner und die IG Rychenbergstrasse erwarten von Stadt und Behörden dass sie ihrem Versprechen auch Taten folgen lassen.

Ein erstes Fazit:
Wir sind uns bewusst, dass die Betonblöcke für Velofahrer (insbesondere beim gegenwärtigen Temporegime) nicht unproblematisch sind. Würden sich die Autofahrer an das quartierangemessene Tempo halten und rücksichtsvoll fahren, gäbe es aber auch hier kaum Probleme. Leider ist dies nicht der Fall. Obwohl wir schon letzten Sommer mit einer Plakataktion in genau diesem Abschnitt darauf aufmerksam gemacht haben (siehe unten), ist von vermehrter Rücksichtnahme oder angepasster Fahrweise nicht viel zu erkennen:
Wir sind noch nicht am Ziel! Alle Verantwortlichen und Betroffenen sind aufgefordert, Verbesserungsvorschläge einzubringen! Was wir keinesfalls akkzeptieren werden: einfach nichts zu tun!

Okt 2006

Provisorische Massnahmen im Abschnitt Hammerweg bis Helgenstrasse

Plakatierung von 2005Über den Sommer hat die Stadt an diesem Abschnitt (siehe Bild links) Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die Resultate zeigen klar, dass eine erhebliche Minderheit von ca. 15% sogar schneller als die erlaubten Tempo 50 fährt. Das ist eindeutig zuviel! Hinzu kommt, dass bereits Tempo 50 für die lokalen Verhältnisse (Quartiercharakter, beidseitige Wohnhäuser direkt an der Strasse, nur einseitiges Trottoir, Strassenbreite nur 6 m) extrem hoch ist und ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential vor allem für Kinder, Schüler und ältere Leute darstellt.

Das allein ist schon Grund genug, etwas zur Verbesserung zu unternehmen!

Die Behörden haben sich nun bereit erklärt, einen - auf ein Jahr befristeten - Versuch mit Verkehrsberuhigungsmassnahmen durchzuführen. An einer kurzen Begehung mit den Verantwortlichen aus der Stadtverwaltung legten wir gemeinsam einige Positionen fest, an denen (vor allem in Fahrtrichtung Stadtzentrum) die gerade Linie der Strasse mit baulichen Elementen etwas unterbrochen werden soll. Dies mit dem Ziel, das Durchschnittstempo des motorisierten Verkehrs zu senken.

Wir sind auf die Reaktionen und Resultate gespannt.

Feb 2006

Besprechung mit Stadtrat Künzle

Am 24. Februar trafen wir uns im Stadthaus mit Stadtrat M. Künzle und Vertretern der Verwaltung (Verkehrspolizei und Verkehrsplanung) zur ersten Besprechung bezüglich weiterer Schritte im Bereich Hammerweg bis Talacker und der Talackerkreuzung (siehe Petitionsübergabe hier...). Es entwickelte sich ein sehr konstruktives Gespräch: Besten Dank an die Behörden! Wir konnten an die im Jahre 2003 entwickelten Konzepte anknüpfen (siehe hier...). Verschiedene Massnahmen, die damals schon im Gespräch waren wurden nochmals diskutiert. Die Verwaltung sicherte zu, bis nach den Sommerferien ein Konzept auszuarbeiten, welches wir als nächstes gemeinsam vor Ort besprechen würden.

Nebenbei erfuhren wir, dass der gesamte Bereich Lindbergosthang (oberhalb der Rychenbergstrasse) jetzt auch als Tempo30 Zone ausgeschrieben werden soll. Ebenfalls sind im Bereich des Schulhauses Ausserdorf an der Talackerstrasse (unterhalb der Rychenbergstrasse) Verkehrsberuhigungsmassnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für die Schüler geplant. Wir freuen uns ganz besonders, dass damit nicht nur unsere, sondern auch die Forderungen der entsprechenden Quartierbewohner und Schulhäuser nach etwas mehr Sicherheit und etwas weniger Lärm, endlich umgesetzt werden können!

 


Jan 2006

Generalversammlung der IG Rychenbergstrasse am 26. Januar 2006

Zahlreiche bekannte aber auch einige neue Gesichter können wir an unserer jährlichen Versammlung im Singsaal des Schulhauses Rychenberg begrüssen. Es entwickelt sich eine lebhafte und spannende Veranstaltung mit vielen Diskussionsbeiträgen aus dem Publikum. Danke an alle, welche auf die eine oder andere Weise aktiv daran teilgenommen haben!

Jahresrechnung und Revisionsbericht 2005 werden gutgeheissen. Die Mitgliederbeiträge bleiben auf dem Stand des Vorjahres.

Der Bericht zum Geschäftsjahr 2005 informierte u.a. über folgende Aktivitäten: Plakataktion im Sommer und T30 Einführung Abschnitt Geissacker.

Für dieses Geschäftsjahr stehen u.a. folgende Themen an: Erneute Gespräche mit der Stadt bezüglich Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Abschnitt Hammerweg bis Talacker sowie der Kreuzung mit der Talackerstrasse; Sondierungen für ein Sommerfest auf der Rychenbergstrasse, Plakataktion im Abschnitt Kantonsschule.

Dez 2005

Vorankündigung Mitgliederversammlung (GV) vom Januar 2006

Am Mittwoch, 25. 1. 2006 um 19:30 findet turnusgemäss unsere jährliche Mitgliederversammlung statt.
Ort: Singsaal des Schulhauses Rychenberg (Oberwintethur), Eingang Talackerstrasse 17.
Die Versammlung ist öffentlich. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil besteht Gelegenheit bei einem kleinen Apéro über dies und jenes auszutauschen.

Bis dahin wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Der Vorstand.

 


Nov 2005

Herausgabe «Rychinfo» 2005

Informationen zu den neuesten Entwicklungen werden in unserem Informationsblatt «Rychinfo» rund um die Rychenbergstrasse gestreut.

Motion zur Rychenbergstrasse im GGR knapp abgelehnt

Das Protokoll von der Sitzung des Grossen Gemeinderates vom 21. Nov.2005 hält trocken fest: «Die Motion R. Weibel (EVP), M. Gfeller (Grüne) und J. Würgler (SP) betr. Rychenbergstr. Aufhebung der Klassierung als kommunale Strasse wird nicht erheblich erklärt und damit als erledigt abgeschrieben.»

Damit ist eine Abklassierung zwar vorerst vom Tisch. Was nicht im Protokoll steht ist aber mindestens so interessant. Die Motion ist von den Fraktionen der SP, EVP und den GRÜNEN geschlossen unterstützt worden und unterlag nur gegen die Übermacht der ebenfalls geschlossenen Allianz von FDP, CVP und SVP!
Immerhin hatten alle Vertreter aller Parteien (inkl. Stadtrat) einmal mehr deutlich festgehalten, dass dies nicht heisst, dass keine Verkehrsberuhigungsmassnahmen umgesetzt werden können! Wir werden sie bei Gelegenheit wieder daran erinnern...

 


Okt 2005

Petitionsübergabe an Stadtrat Michael Künzle

Der für das Departement Sicherheit und Umwelt zuständige Stadtrat Michael Künzle nimmt die Petition mit 180 Unterschriften am 25. Oktober von unserem Co-Präsidenten Reto Diener im Stadthaus persönlich entgegen. Wir bedanken uns dabei für die rasche Umsetzung der Tempo 30 Zone Geissacker und geben der Hoffnung Ausdruck, dass die beiden Tempo 30 Abschnitte am Anfang und Ende der Rychenbergstrasse nun insgesamt zu einer ruhigeren und sichereren Rychenbergstrasse führen mögen.

Damit jedoch ist unser Engagement für Verbesserungen zugunsten von Anwohnern und schwächeren Verkehrsteilnehmern noch lange nicht überflüssig geworden. Die Erfahrung - auch durch viele Studien belegt - zeigt, dass durch die Signalisation von Tempo 30 die Verkehrsmenge kaum abnimmt. Damit bleiben das Gefahrenpotenzial wie auch die Lärmbelastungen in jenen Abschnitten, die jetzt noch keine Verkehrsberuhigungsmassnahmen kennen, weiterhin bestehen. Dies betrifft insbesondere auch den Bereich Hammerweg bis Lindbergstrasse in Oberwinterthur. Die Schulwege zu den Schulhäusern Lindberg und Rychenberg, insbesondere an der Kreuzung mit der Talackerstrasse, bilden hier - neben den vielen unmittelbaren Anwohnern - die Randbedingungen, auf die es Rücksicht zu nehmen gilt (siehe auch im Plan rechts).

Deshalb richten wir mit unserer Petition die Bitte an den Stadtrat und die Behörden, doch auch in diesem Abschnitt nach Verbesserungen zu suchen, und das Gespräch mit den Betroffenen hierzu wieder aufzunehmen. Stadtrat Künzle versprach verbindlich, sich dafür einzusetzen und für ein solches Gespräch einzuladen. Auch wenn noch offen blieb, zu welchem Zeitpunkt das genau sein wird, wir danken herzlich für die Bereitschaft zum Dialog (kurzer Artikel im Landboten)!

 


Tempo 30 im Abschnitt Geissacker wird Tatsache

Der Stadtratsbeschluss für eine Tempo 30 Zone im kleinen Abschnitt am Ende der Rychenbergstrasse (Geissacker- bis Stadlerstrasse, siehe im Plan oben) kann endlich rechtskräftig werden. Der Rekurs dagegen (siehe weiter unten) wurde nicht mehr weitergezogen. Unsere Freude ist natürlich riesig. Der Einführung steht nun nichts mehr im Wege. Die Stadtverwaltung hat rasch gehandelt und die Markierungen bereits aufgesetzt. Vielen Dank!

Damit ist nun endlich der zweite Teil dessen umgesetzt, was schon im April 2004 beschlossen wurde (siehe hier...).

Wie es dazu kam können Sie in der Historie unserer Aktivitäten nachlesen, z.B. hier.... Die politischen Mühlen mahlen langsam und es mussten Jahre unserer Bemühungen vergehen, bis die ersten verkehrsberuhigenden Massnahmen wirklich eingeführt werden konnten!

Plakataktion ein voller Erfolg - 180 Unterscriften für Petition

Die Plakataktion im Abschnitt Hammerweg bis Bäumlistrasse hatte ein ausgezeichnetes Echo. Vier Wochen lang standen 14 Tafeln mit der Aufforderung zur Rücksichtnahme auf Kinder und Anwohner. Einige Bilder der Aktion (siehe hier...). Die Holztafeln hatten sich bewährt, sie sind rasch aufgestellt und auch wieder entfernt. Nur mit dem Aufleimen der Plakate gab's Probleme. Das nächte Mal werden wir eine bessere Methode verwenden!

Für die Petition zuhanden des Stadtrates (Text hier...) kamen über 180 Unterschrifen zusammen! Die Unterzeichner fordern die Behörden auf, auch für den Abschnitt Hammerweg bis und mit Talackerkreuzung verkehrsberhuigende Massnahmen zu prüfen und umzusetzen. Die Übergabe an Stadtrat Künzle wird noch diesen Monat stattfinden.

 


Aug 2005

Offizieller Start der angekündigten Plakataktion - Petition verlängert

21.8.05: Trotz Dauerregen konnten wir dieses Wochenende die erste Plakate setzen. Weitere werden folgen. Die Unterschriftensammlung für die Petition haben wir bis Ende September verlängert. Hier unsere Medienmitteilung dazu (mehr zur Aktion siehe auch hier...):

Mehr Rücksicht auf Kinder, Schüler und Anwohner an der Rychenbergstrasse

Die Rychenbergstrasse ist eine der am stärksten belasteten städtischen Sammelstrassen: jeweils zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend über 600 Motorfahrzeuge pro Stunde, d.h. alle 6 Sekunden eine Vorbeifahrt! Und davon wiederum ein Anteil von bis zu 40% reiner Durchgangsverkehr! Das sind die seit Jahren bekannten Fakten. Nicht umsonst werden die Lärmgrenzwerte auf der ganzen Länge deutlich überschritten.

Beinahe täglich kommt es insbesondere an der Kreuzung mit der Talackerstrasse in Oberwinterthur zu brenzligen Situationen mit Kindern und Schülern. Mehrere hundert Kinder und Jugendliche müssen in diesem Bereich zu Fuss oder mit dem Velo - meist viermal täglich - den Weg auf oder über die Rychenbergstrasse in den Kindergarten oder in die Schule gehen (Schulhäuser Rychenberg und Lindberg).

Wir wollen nicht warten bis es "tätscht". Es gibt immer wieder Fahrzeuglenker, die sich nicht dem Wohnquartier und der Situation entsprechend verhalten, zu schnell fahren oder kaum Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer nehmen. Die Interessengemeinschaft Rychenbergstrasse macht deshalb diesen Frühherbst einmal mehr mit einer Plakataktion auf das Problem aufmerksam. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer möchten wir ermuntern, mehr auf die Verhältnisse Rücksicht zu nehmen. Abwechslungsweise stehen im Bereich Hammerweg bis Bäumlistrasse zwei unterschiedliche Sujet am Strassenrand. Nach dem springenden Ball könnte auch ein Kind auf die Strasse rennen, deshalb: Könnten Sie Bremsen? Mit Tempo 30 beträgt der Bremsweg nur 15m, mit Tempo 50 ganze 30m!

Gleichzeitig sammeln wir auch für eine Petition an den Stadtrat worin wir die Bitte überbringen werden, doch insbesondere für den Abschnitt rund um die Kreuzung mit der Talackerstrasse verkehrsberuhigende Massnahmen zu prüfen und umzusetzen. Anwohner, Lehrer und Schüler wären dankbar dafür.

 


Jul 2005

Rekurrenten gegen Tempo 30 vor Verwaltungsgericht abgeblitzt

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schützt den Entscheid des Winterthurer Stadtrates, zwischen Stadler- und Bäumlistrasse eine Tempo 30 Zone einzuführen. Die Sachlage ist deutlich: Den Rekurrenten, welche zum grössten Teil gar nicht an der Rychenbergstrasse selbst wohnen, wird nur schon die Legitimation zur Einsprache abgesprochen. Lesen Sie hierzu auch den Artikel aus dem Landboten.

Wir freuen uns natürlich ausserordentlich über diesen Entscheid und hoffen wirklich, dass die geplante Massnahme nun endlich eingeführt werden kann.

 


Jun 2005

Petition und Plakataktion in Oberwinterthur

Im Äusseren Lind die Tempo 30 Zone als erste echte Massnahme zur Verkehrsberuhigung, an der Haldenkreuzung ein Kreisel zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes sowie ein Velostreifen von dort bis zur Kantonsschule zur Verbesserung der Sicherheit vor allem für die Schüler/innen, in Oberwinterthur eine vom Stadtrat beschlossene, kleine Tempo 30 Zone, leider mit Rekursen von Ewiggestrigen vorläufig auf Eis gelegt: das die vorläufige Bilanz unserer Aktivitäten seit rund 6 Jahren.

Das reicht natürlich bei weitem nicht! Noch immer sind grosse Teile der Rychenbergstrasse ohne Verkehrsberuhigungsmassnahmen, noch immer belasten bis zu 40% Fremdverkehr unsere Quartiere, noch immer fahren (zu) viele Strassenbenützer an der Grenze der erlaubten Maximalgeschwindigkeit von 55 km/h (+10% Toleranz!, und nicht zu selten auch weit darüber). Eine Quelle von übermässigem Lärm und grosser Gefahr für Anwohner (v.a. ältere Leute und Kinder).

Unsere Aktivitäten gehen deshalb weiter

Für den Abschnitt Hammerweg bis Lindbergstrasse (inkl. Schulhaus) läuft diesen Sommer erneut eine gezielte Plakataktion (mehr hier...). Autofahrer/innen sollen für die Probleme des Quartiers sensibilisiert werden. Begleitet wird die Aktion von einer Petition an die Behörden (Text hier...). Darin fordern wir Verkehrsberuhigungsmassnahmen auch für diesen Abschnitt sowie konkret die Wiederaufnahme von Gesprächen mit der Stadt. Machen Sie mit, unterschreiben Sie die Petition. Vielen Dank!

 


Weiterhin ....

An der Rychenbergstrasse

In diesem Teil der Rychenbergstrasse (Blick vom Haldengut Richtung Lindspitz) konnte die beschlossene (echte) Verkehrsberuhigungsmassnahme «Tempo 30» im Jahre 2004 eingeführt werden.
Ein echter Erfolg für mehr Ruhe und Sicherheit im Quartier!
Ebenfalls jetzt endlich (2005) umgesetzt die kleine Tempo 30 Zone «Geissacker» ganz am anderen Ende in Oberwinterthur!

Für den grossen Rest der Rychenbergstrasse sind ebenfalls noch verschiedene Massnahmen geplant.
Die ersten wichtigen Schritte vorwärts sind getan. Es müssen aber noch weitere folgen.

Wir bleiben dran

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